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 nano cube

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redy

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BeitragThema: nano cube   Mi 17 Jun 2009 - 12:58

hallo,

wir (d.h. meine frau & meinereiner) sind seit knapp zwei wochen besitzer eines 30er dennerle nano cubes. urspruenglich nur als garnelen-planschbecken gedacht, bin ich zufaellig ueber die betta splendens gestolpert und als ich das dann mit meinen wasserwerten gegengeprueft habe und gesehen habe, das der fisch passen wuerde, war es um uns geschehen.

es wirft jetzt nur einige fragen auf.
so zb, das auf den meisten allgemeinen aquaristikforen die meinung gilt das 30 liter fuer ein fischbecken viel zu klein ist. wobei da meistens immer in richtung vergessellschaftung mit anderen fischen geschrieben wird. wie wird diesen thema unter betta-aficinados gesehen? wobei ich bemerken will, das der geplante kafi in einzelhaltung, nur mit ein paar garnelen (die ebenfalls gestrichen werden, wenn's den sein muss) und schnecken kommt. sind da 30 liter fuer einen fisch wirklich ausreichend?

wenn ja, bring uns das ins naechste dilemma. was in ger nur als richtlinie existiert, gibt es in aut als gesetz. es ist definitiv, lt. tierschutzgesetz, in aut verboten einen kafi auf 30 liter zu halten. gibt es hier auch meinungen dazu? wie gesagt, ich will den kleinen kerl wirklich nicht quaelen, aber wenn ueberwiegender konsens ist, das 30 liter ausreichen, dann pfeiff ich auf's gesetz. gibt's hier ein paar landsmaenner die zu der thematik was sagen koennen?

danke fuer's durchlesen Wink

lg
redy
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michi

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BeitragThema: nanocube   Mi 17 Jun 2009 - 14:37

Hallo Redy !

Also ich würde einfach den 30l Cube gegen ein dicht bepflanztes 60l Becken tauschen - damit sind alle gleich viel glücklicher Smile

...und die eine oder andere Garnelen hätte in Gemeinschaft mit dem Kampfmann eine realistischere Überlebenchance.

Aber nicht jeder Splendens vergreift sich an Garnelen, zudem sind etwa die Langflosser unter ihnen, auch keine besonders schnellen und wendigen Jäger.

Muss man einfach ausprobieren - mancher jagt mit Geschick und Leidenschaft - ein anderer ist von Anfang an zu patschert und gibts gleich auf Smile Garnelen sind nämlich sehr flink und wirklich alles andere als leichte Beute Smile

Abgesehen von der Gesetzeslage, ist doch so ziemlich für jedermann viel Bewegungsraum ein wichtiges Kriterium fürs Wohlbefinden - oder ?

Aber da fällt mir ein , Du schreibst in Deinem Vorstellungsthread was von einem geplanten 300 l Becken - warum nicht den Splendens dort einplanen ?

Und noch ein Tip zur Beckengestaltung - Bettas lieben dichtes Gestrüpp - speziell an der Wasseroberfläche !!!

Lg, Michi.
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redy

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BeitragThema: Re: nano cube   Mi 17 Jun 2009 - 17:36

hallo michi!

den cube tausdchen geht leider nicht mehr, weil dort wo der jetzt steht (kueche) ich nur knapp 35 cm platz hab. also der 30er passt dort rein wie ausgemessen. da will ich ihn auch stehen lassen.

ad grosses becken)
naja, ich habe gehoert/gelesen das die battas sich mit groesserer wassertiefe schwer tun und man nicht mehr als 30 cm dafuer einplanan sollte. ausserdem hab ich keine ahnung mit wem ich den kleinen batta in den riesen becken vergesellschaften soll. auf dem gebiet der aquaristik bin ich blutiger anfaenger. wenn dann tendiere ich eher zu einzelhaltung.


du schreibst auch:
"Abgesehen von der Gesetzeslage, ist doch so ziemlich für jedermann viel Bewegungsraum ein wichtiges Kriterium fürs Wohlbefinden - oder ?"

fuer menschen ja, fuer tiere kommt das immer auf die art an. ich glaube nicht das mann das vermenschlichen kann, bzw. ist das immer eine frage ob die art seht revierbindend oder eher nomadisch lebt.

fuer dichtes gestruepp im hintergrund wird gesorgt. atm habe ich minitwister hinten gepflanzt. der kaeme raus, falls der batta eiunzieht und ich wuerde wasserpest oder aehnliches reintun. aber momentan ist der cube in der 2. einfahrwoche und noch nicht ganz soweit.

lg
redy


lg
redy
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michi

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BeitragThema: Re: nano cube   Mi 17 Jun 2009 - 23:01

Hallo Redy !

Nunja, ich hatte schon ein paar Bettas und die schwammen in einem 100er Becken (natürlich nicht zugleich - ich hatte sie nacheinander).
und ich muß sagen, das große Becken hat denen schon getaugt.
Mußte ich einen Betta mal ins 25er Quarantänebecken setzen, so war der merkbar unglücklich.

Wegen der 30 cm Wassertiefe - meine Bettas hatten ihr Revier vorzugsweise an der Oberfläche - in einem Geflecht von Schwimmpflanzen :-)
Wennst Ihm oben ein paar lauschige Plätzchen anbietest, wird der Kerl hin und wieder mal auch unten auf Streife gehen, aber die meiste Zeit halten sich die Splendensen im Bereich der Oberfläche auf.
Ich sehe diesbezüglich kein Problem bzgl. dem 300l Becken.

Wegen der Gesellschaft: Bettas sind prinzipiell gut zu vergesellschaften, sofern man einige Ausnahmen beachtet.

1. nur ein Splendens - Mann pro Becken.

2. Laß Dir keine paarweise Haltung bzw. Haremshaltung aufschwatzen! Das funktioniert nicht. Bettas sind außerhalb der Paarung Einzelgänger und gegenüber ihresgleichen extrem territorial.
Sind noch Weibchen im Becken, so steht der Bettamann ständig unter Streß - resultierend aus dem Wunsch sich zu verpaaren sowie dem Bedürfnis sein Revier gegen Artgenossen zu verteidigen.

Schnelles Altern und Krankheitsanfälligkeit sind das Resultat einer solchen Konstellation.

3. Bettas sind nicht gut mit Barschen, Neons, Guppies und anderen sehr lebhaften Fischen zu vergesellschaften. Bettas habens nämlich gerne ruhig in ihrem Umfeld.
Barsche sind revierbildend und haben im Drohverhalten eine ähnliche Körpersprache wie Bettas. Das betrifft übrigens auch andere revierbildende Fische.

Und Barben knappern angeblich die Flossen an - die sollte man auch nicht als Gesellschaft zu einem betta wählen.


Gut klappts mit Dornaugen, ruhigeren südam. Welsen (so sie mittelhartes Wasser vertragen), Schmerlen aller Art.
Diverse Rasboras, nehme mal an Fadenfische wären auch eine hübsche Möglichkeit auf 300l. Da gibts viele schöne Arten (colisa Labiosa z.B)

Aber Vorsicht ! Splendensen sind auch Charaktertiere und bei einigen treffen Allgemeinstatments nicht zu. So gíbts unter ihnen sowohl Tiere mit sehr ruhigem Temperament als auch ausgesprochene Raufbolde.
Hab mal einen in einem Händlerbecken alle andern Beckenbewohner tyrannisieren gesehen - der ging sogar auf Corydoras los :-(
Aber im Normalfall wird alles, was keinen Gebietsanspruch stellt, einfach ignoriert.

Soviel aus meinem Erfahrungsschatz. Zur Vergesellschaftung gibts noch viel mehr Interessantes - mal sehen was die andern hier meinen :-)


Zuletzt von michi am Do 18 Jun 2009 - 15:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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michi

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BeitragThema: noch was !   Do 18 Jun 2009 - 10:30

Hallo Redy !

Nochwas ist mir eingefallen - hat jetzt war nix mit den Bettas zutun, eher gehts um Fehlervermeidung beim Erstbesatz.

Unwissenden Neueinsteigern wird nämlich in den Tierhandlungen alles mögliche angedreht - seriöse Beratung kommt wirklich sehrsehr selten vor.

So sind die Algenputzer Nr. 1 in der Regel :

Ancistrus - Welse - die werden recht groß und sind als Paar gehalten äußerst vermehrungswütig. Der Nachwuchs ist dementsprechend schwer loszubekommen.
Ausserdem sind Anci - Männer sehr territorial und nicht besonders zimperlich im Umgang mit dem übrigen Bodenpersonal ...
Es gibt unter ihnen auch immer wieder welche, die das gesamte Becken tyrannisieren.

Eine weitere Standartempfehlung ist der Otocinclus. Für ihn gilt das Gegenteil - er läßt sich im Aquarium so gut wie gar nicht züchten. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge aus Weichwassergebieten, und die die es lebend zu uns schaffen, vegetieren in unserem Leitungswasser mehr oder weniger dahin.

Eine gute Alternative ist der LDA25 bzw. Pittbull - Pleco. Die Kerle werden nicht groß - so an die 6cm max., davon gibts Nachzuchten, sehen ein bißchen den Ancistren ähnlich, fühlen sich in Gruppen sehr wohl und kommen mit Wiener Leitungswasser prima zurecht.

Algenputzer Nr.1 sind für mich aber immer noch Garnelen. Die kommen in jede Ritze rein und sind sehr gründlich!

Ausserdem solltest übermäßigen Algenwuchs sowieso vermeiden.

Das heißt nicht zu dichter Besatz,mässige Fütterung, Leuchtstoffröhren mit einem speziellen Farbspektrum, reichlich schnell wachsende Pflanzen. Um den Rest kümmern sich dann die Garnelen :-)

Lg, Michi.
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ursula
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BeitragThema: Re: nano cube   Do 18 Jun 2009 - 12:58

Servus redy,
das Tierschutzgesetz verfolgt im Prinzip 1 Hauptziel: Das Vermeiden von Fischsuppen! Manch Anfänger hat noch immer die 1cm Fisch/L "Regel" im Kopf, das auch leider mitunter von so manchem Tiergeschäft noch vertreten wird ....
Und naja, das wäre Tierquälerei.
Das Tierschutzgesetz hat daher die goldene Regel, dass unter 60L kein Fisch dauerhaft gehalten werden darf (und diese Regel gilt als unterstes Minimum) - diese Regelung ist wie oben bereits angedeutet dazu da, Anfänger in der Aquaristik vor schlimmen Fehlern abzuhalten.
Wer sich das Gesetz allerdings genauer ansieht, sieht aber auch, dass es Ausnahmen gibt, die sich an den Arten und deren Sozialverhalten orientiert. Diese Ausnahmen sind allerdings nicht für alle erwähnten Arten am aktuellen Stand der Kenntnisse. Hier darf man nicht vergessen, wann dieses Gesetz beschlossen wurde und wie sehr der Gesetzgebeer dahinter ist, es gerade für Aquariumfische zu aktualisieren (nämlich gar nicht).
Vor diesem Hintergrund denke ich muss man das Gesetz betrachten.
Für Betta splendens gibt es eine Regelung, die bei jedem erfahrenen Halter/ZÜchter eigentlich nur Gänsehaut erzeugt: Betta splendens wären auf 60L zu halten und zwar im Harem (1 Männchen mit 2-3 Weibchen). Jeder, der sich entsprechend mit diesen Tieren auskennt weiß, dass eine Haremshaltung a) völlig unnatürlich ist und deren Sozialverhalten widerspricht und b) nicht einmal auf 200L funktioniert!!!
Es gibt noch eine weitere Regelung im Tierschutzgesetz, die für agressive, territoriale Fische gilt - ein Becken in der entsprechenden Größe des natürlichen Territoriums wäre zur Verfügung zu stellen.

Betta splendens sind innerartlich hochagressiv und äußerst territorial, ja sie verteidigen ihr Territorium bis zum Tod, wenn es sein muss!

Meiner Meinung nach sollte man daher bei Betta splendens versuchen, der ursprünglichen Intention des TschG nachzukommen - also Fischsuppen selbstverständlich zu vermeiden UND entsprechend deren Sozialverhaltens UND deren Reviergröße ein ideales Becken für die Dauerhaltung anzustreben.
Somit bedeutet dies Betta splendens in der Regel einzeln zu halten (außer vorübergehend zur Paarung, während der Aufzucht der Jungtiere bis zur Geschlechtsreife und Schwestern, die nie getrennt wurden in entsprechend großen Becken). Es bedeutet auch, dem Betta ein ruhiges, dichtbepflanztes, schattiertes Umfeld zu bieten - daher Vorsicht in der Auswahl der Vergesellschaftung / dicht bepflanzte Becken mit Schwimmpflanzen o.ä. / die Filterströmung auf ein Minimum reduzieren. Und es bedeutet Betta splendens ein Becken zur Verfügung zu stellen, das in etwa deren Reviergröße entspricht. Beobachtungen haben hier ergeben, dass Männchen in etwa 30-50cm beanspruchen und Weibchen 20-30 cm (die Regel also 60cm für 1 m und 3 w kann daher logischerwiese gar nicht funktionieren und schreibt daher aus Unwissenheit über deren Sozialverhalten eine eigentlich erst recht tierquälerische Haltung vor, was zwar sicherlich niemand der Gesetzgeber natürlich beabsichtigte, trotzdem aber leider als veraltete Regelung noch im Gesetz zu finden ist.)
Wenn ein Betta splendens Halter/Züchter auf die von mir oben ausgeführte Art nun also die Tiere besser hält als im (veralteten) TschG vorgeschrieben, denke ich, dass demnach auch niemand deswegen Probleme bekommen wird, da der eigentlich beabsichtigten Intention des Gesetzes mehr nachgekommen wird, als dies in der entgültigen Fassung eigentlich gelungen ist.

LG Ursula
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BeitragThema: Re: nano cube   Do 18 Jun 2009 - 23:16

hallo ursula, michi

vielen dank fuer die zahlreichen tipps Smile

ich habe jetzt mal das zukuenftige zuhause hochgeladen.
hier einmal zwei ansichten von vorne:





hier eine "google earth" ansicht, also von oben Wink




den teil hinten links des cubes werde ich noch von den momentan dort gepflanzten gruenzeug befreien und werde entweder wasserpest, oder (falls ich es morgen bekomme) gruene cabomba pflanzen.

wenn das dann mit der zeit verkrautet, hat er es sicher sehr nett.
entschuldigt bitte die qualitaet der fotos aber mit einer compact-cam ohne polfilter bekomme ich die spiegelungen einfach nicht weg Sad

noch was zu den tierhandlungen. da ich fleissig alle moeglichen aquaristikforen momentan querlese, ist mir das schon mehrfach zu ohren bekommen, das man bei den haendler vorsichtig sein soll. nicht zu unrecht heissen die ja auch haendler und nicht berater Wink

kritik & anregungen bezgl. meines kleinen cubes werden natuerlich gerne angenommen. ehrlich Smile

lg
redy
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BeitragThema: Re: nano cube   Do 18 Jun 2009 - 23:37

Hi redy,
optisch gefällt es mir sehr gut. jetzt kommt aber alles darauf an, wofür das Becken schlußendlich ein Zuhause bieten soll - Garnelen, oder betta splendens Wink

Falls letzteres, dann würde ich noch wie von Dir angedacht Wasserpest oder ähnliche dicht und hoch wachsende Pflanzen empfehlen, wie auch ein paar Schwimmpflanzen.
Dann hast Du ein kleines Betta-Penthouse Very Happy
LG Ursula

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BeitragThema: Re: nano cube   Fr 19 Jun 2009 - 21:12

bitte nicht hauen, aber ich werd's trotzdem mit schneken, garnelen und kafi probieren. schneken und garnelen sind heute eingezogen. den garnelen gehts praechtig, die weiden unablaessig das moos ab, die zwei schnecken sitzen alle oben beim filter. wenn sich der kafi an den garnelen labt, so soll es so sein.

nebenbei habe ich wasserpest und cabomba gekauft. die werden mal drei tage gewaessert und dann eingesetzt. in zwei bis 3 wochen sollte das becken so weit zugewachsen sein, das es kafi-ready ist.

lg
redy
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BeitragThema: Re: nano cube   Fr 19 Jun 2009 - 22:30

Hallo Redy!

Abergeh - wir hauen hier niemanden - reicht doch schon wenn unsere Pfleglinge Rabiatlinge sind :-)

Welche Garnelen hast denn reingesetzt - ich hoffe keine empfindlichen.
Red Fire oder Whitepearl wären gut - die vermehren sich wie die Karnickel und wenn der Cube ordentlich zugewachsen ist, kommen sicher auch immer mal welche durch.

Die Jagd auf Babygarnelen wird dem Kafi sein Penthouse jedenfalls noch um einiges attraktiver machen :-)

Lg, Michi.
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ursula
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BeitragThema: Re: nano cube   Fr 19 Jun 2009 - 22:45

Hi,
bei Garnelen würde ich im Interesse der Garnelen ein bißchen vorsichtig sein - oft sind nicht ausschließlich junge Garnelen ein willkommener Snack für einen Betta splendens.
Womit ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe, sind ausgewachsene Amanogarnelen - diese guten Erfahrungen teilen aber offenbar nicht alle... Bei mir jedenfalls ist noch nie etwas passiert - weder im Aufzuchtbecken ab einer betta Körperlänge von etwa 1,5cm - noch mit ausgewachsenen betta.
Von kleineren Garnelen, oder aber auch von solchen, die recht gute Scheren besitzen oder gar von Krebsen, würde ich dringend abraten - erstere werden leicht zum teuren Snack und die anderen könnten schon auch für die Flossen des betta gefährlich werden.
Aber wie gesagt, meine guten Erfahrungen mit Amano Garnelen teilen nicht alle. Fakt ist jedenfalls, dass sich Amanos in Süßwasser nicht vermehren - je nach Deinen Absichten, also vielleicht auch ein Nachteil.
LG Ursula

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BeitragThema: Re: nano cube   Sa 20 Jun 2009 - 9:41

die hummelgarnelen vermehren sich lt. wirbelloden.de alle 5 wochen. somit waere es ganz ok wenn der kafi die population nicht ganz ins theoretisch unendliche wachsen liese. wenn das allerdings nicht klappt, werd ich fuer die hummelgarnel ein nettes plaetztchen suchen und es mit amano probieren.

falls das auch nichz funktioniert, hat der kafi gewonnen und bleibt allein Wink

lg
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BeitragThema: Re: nano cube   Sa 20 Jun 2009 - 21:44

Hallo Redy!

Mit Hummelgarnelen meinst Du die hübsch gestreifelten - oder ?

Die Kerlchen sieht unsereins recht gut - aber das trifft leider auch auf Fisch zu :-)

Bei mir haben über kurz oder lang nur die in Fischgesellschaft überlebt, die Tarnfarbe trugen :-)

Besser Amanos nehmen - wie ursula schon meinte - oder grüne babaultis, Rückenstrichs etc.

Lg, Michi.
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Angelika

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BeitragThema: Re: nano cube   Mo 22 Jun 2009 - 10:39

Servus Redy,

Amanos sind tolle Garnelen, hatte sie in einem 80cm Becken problemlos mit einigen Betta splendens Weibchen vergesellschaftet.
Es waren (bis die Betta aus- und Channa einzogen Neutral ) sehr aktive Tierchen, die mit Vorliebe auf dem "höchsten Ast" sassen und weiße Mückenlarven aus dem Filterstrom angelten Very Happy
Für den Nanocube würde ich auf diese Brummer (die Weibchen knackten bei mir locker die 5cm Marke) jedoch verzichten.
Da doch lieber bei den vermehrungsfreudigen Zwergen bleiben Wink

Deinem Bettamann kann man aber jetzt schon zu seinem tollen Zuhause gratulieren, wunderschönes Becken I love you

Sei nur vorsichtig bei diesen Tonröhrchen, Betta sind neugierig, nicht dass er da drin steckenbleibt...

liebe Grüße und herzlich Willkommen im Forum
Angelika
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redy

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BeitragThema: Re: nano cube   Mo 22 Jun 2009 - 11:02

also amano setz ich in 30 liter nicht rein (die kommen in das grosse becken).
das mit den tonroehren war mir gar nicht bewusst. die haben einen innendurchmessen von, ich schaetze mal 1,5 cm.kommt da der fisch ueberhaupt rein?

achja, ich glaube bei mir setzt grad der nitrit-peak ein. habe seit gestern erhoete nitrit werte (ca. 0,025 ppm). mal sehen wie lange das dauert.

lg
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Dori

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BeitragThema: Re: nano cube   Mo 22 Jun 2009 - 13:33

Du meinst im Cube, da wo die Garnelen drin hocken?

ui, das kann zum Teil böse enden.
Die Garnelen vergiften sich zwar nicht wie die Fische, aber nach meiner Erfahrung kommt es bei nachweisbarem Nitrit zu Häutungsproblemen, bei denen dir einige Tiere eingehen können.
Also lieber einmal mehr Wasserwechseln.

Hoffe du machst nicht die selben Erfahrungen.
LG Doreen
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BeitragThema: Re: nano cube   Mo 22 Jun 2009 - 13:59

ich hab das eh im auge. normalerweise wuerde ich alle woche einen wasserwechsel machen, aber jetzt natuerlich oefter. mal sehen wie sich der nitritanstieg weiterentwickelt und wie hoch er steigt. atm ist er noch nicht wirklich besorgniserregend.

lg
redy
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