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 Salz als Medikament

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Elisabeth

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BeitragThema: Salz als Medikament   Do 29 Nov 2007 - 1:18

Hallo ihr Lieben!

Habe heute einige Interessante Themen gefunden, die ich euch in nächster Zeit in Forum stellen werde, als Tip und Anregung für Diskussionen!

Den Beginn macht der Einsatz von Salz in der Aquaristik.

SALZ ALS MEDIKAMENT

Die Anwendung von Kochsalz (NaCl) an Süßwasserfischen ist ein ideales Beispiel für Paracelsus berühmten Spruch "Allein die Dosis machts".

Es gibt daher für den Einsatz von Kochsalz 3 Dosierungs-/Anwendungsbereiche:

Die ganz geringen Dosierungen von 40-50g/m³=1000 l (0,04-0,05 g/l) als Dauerbad über mehrere Wochen bei vorhandener Nitritbelastung im Aquarienwasser, wobei jeglicher Messbarer Nitritwert (Filter nicht eingefahren/abgestürzt, Überfütterung, Überbesatz) in Abhängigkeit von der Einwirkungsdauer eine Belastung für die Fischgesundheit darstellt. Im Dauerbetrieb darf kein Nitrit im Aquarienwasser nachweisbar sein! Um Fischen die Zeit bis zur endgültigen Nitritfreiheit zu erleichtern (Zeitdauer bis der Filter "gestartet ist": meist 6-7 Wochen) muss in Abhängigkeit vom gemessenen Nitritwert sehr verhalten bis gar nicht gefüttert werden, häufig "geringe" Mengen Wasser gewechselt werden (10-20% alle 1-2-3 Tage) und eben besagte Menge NaCl dem Wasser immer beigefügt werden.
Da Süßwasserfische ständig große Mengen Harn ausscheiden müssen, haben sie auch einen hohen Ionen (=Salz) verlust, den sie über die Kiemen ausgleichen müssen. Bei Vorhandensein von Nitrit wird dieses statt anderen Salzen über die Kiemen gesammelt und bewirkt in den roten Blutkörperchen der Fische eine Veränderung des sauerstofftransportierenden Hämoglobin zum Methämoglobin. Methämoglobin kann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen; es kann seine Funktion nie mehr erfüllen, da diese Umwandlung irreversibel ist. Die Fische leiden an einer "inneren Sauerstoffnot". Bei vorhandensein von NaCl wird dieses jedoch bevorzugt an den Kiemen aufgenommen, verdrängt also das Nitrit und entschärft vorübergehend die Nitritproblematik für die betroffenen Fische.

Die mittleren Dosierungen von 0,2-0,5% ( 2-5 kg/m³ bzw. 2-5g/l) als Dauerbad für 1-2-3 Wochen dienen der allgemeinen Unterstützung/Entlastung des Stoffwechsels und Immunsystems [z.B. während Erkrankung, zur Rekonvaleszenz oder nach Stresssituationen aller Art (z.B. Fischtransport und man steckt unerwartet mit dem Auto für lange Zeit im Megastau, bis die Fische ins Aquarium kommen liegen sie nur mehr flach atmend auf der Seite....)] bzw. der Wundheilung.
Diese Dosierung wirkt nach dem Motto: gönn Deinem Fisch auch mal einen Erhohlungsurlaub.
Aufgrund des osmotischen Druckes strömt ja ständig Wasser - in erster Linie über die Kiemen - in den Süßwasserfisch ein, das über die Nieren wieder ausgeschieden werden muss. Durch das Aufsalzen des Umgebungswassers wird das osmotische Druckgefälle verringert und dadurch werden die Organsysteme entlastet. Die so gewonnene Energie kann Fisch nun in seine Erholung investieren.
Wichtiger Aspekt der Wundheilung beim Fisch: bei geringster Zerstörung der Schleimschichte der Haut (=wichtige osmotische Barriere) beginnt Wasser über diese osmotische Lücke sofort in die umliegenden Hautzellen einzudringen, diese beginnen aufzuquellen, werden also mechanisch massiv beeinträchtigt/zerstört. Für Fische ist es daher wesentlich schwieriger Verletzungen u. Wunden abzuheilen als für Landlebewesen! Auch hier hilft Salz durch Verringerung des osmotischen Druckgefälles, Verletzungen schneller abzuheilen. Ebenso wird das Hautepithel (=oberflächliche Zellschichte) kompakter, was die sekundäre Besiedelung mit Bakterien und Pilzen verhindern hilft.

GRUNDSÄTZLICHES zu NaCl Dauerbädern:

NaCl sollte Jodfrei und ohne Rieselzusätze sein, Meersalz aus Aquaristik ist sehr gut

Fische vertragen den Wechsel von gar keinen/niedrigen Salzgehalt zum aufgesalzten Wasser in der Regel problemlos. Vorsicht wenn umgekehrt, hier können Schäden leicht auftreten (plötzliches Aufquellen der Epithelzellen) (Händlerproblematik)!
Zum Abschluss des Bades besser 3 x 20% jeweils im Abstand von 2-3 Tagen gewechselt als einmal 66%!

Natürlich sollte man bei "Weichwasserfischen" vorsichtiger dosieren und agieren!

Vorsicht bei Filterung über Zeolith, wenn Zeolith stark mit Nitrit abgesättigt ist kann es durch NaCl zu verstärkter Freisetzung des Nitrit und zu plötzlich massiver Verschlechterung der Wasserqualität kommen

Die hohen Dosierungen von 1-2-3% (10-20-30 kg/m³ bzw 10-20-30g/l) als Kurzzeitbad für 10-20 Minuten haben auf Fische den Effekt, dass Sie dieses Bad als höhere Lebewesen im allgemeinen ohne Folgeschäden überstehen. Um sich zu schützen beginnen sie von Haut und Kiemen vermehrt Schleim abzustoßen, was einer mechanischen Reinigung entspricht: einzellige aber auch höhere Ekto- (Außen)parasiten werden regelrecht abgestoßen und einzellige Parasiten zumeist auch abgetötet (Entzug von Zellflüssigkeit). Das ist aber auch schon alles. Es gibt mit Sicherheit keine tödliche Wirkung auf höhere Parasiten wie Haut- u. Kiemenwürmer, Läuse oder Egel. Die lassen maximal locker und fallen ab.

Wichtig:
Die Schleimzellen der Fische erschöpfen sich bei diesem Vorgang, daher nie öfter als 2-3 mal im Abstand von 2-3 Tagen hintereinander durchführen, sonst entwickelt der Fisch einen "Hautschleimmangel". Nach Abschluss des Bades die Patienten in frisches Wasser umsetzen, Badewasser verwerfen, da Parasiten nicht immer sicher abgetötet werden.

GRUNDSÄTZLICHES zum Kurzzeitbad:

vor JEDER Manipulation (z.B. Transport, therapeutische Bäder, Aquariumgrossputz,.....) Fische IMMER 2-3 Tage vorher und 1-2 Tage nachher NÜCHTERN lassen!!!!

Bei Kurzzeitbädern immer gut belüften, Aquarienwasser verwenden, Fische die ganze Zeit beobachten und bei massiven Anzeichen der Unruhe oder wenn sie sich auf die Seite legen sofort umsetzen!
Die Dauer des Bades ist von der Konstitution des Fisches abhängig (Vitalität, Größe, Alter)
Dies kann wesentlich früher passieren als oben angegebn. Auf keinen Fall darf die oben angegeben Zeit überschritten werden, da es durch den unterschiedlichen osmotischen Druck von Süßwasserfisch und Salzwasser zu irreversiblen Zellenschädigungen mit tödlichem Ausgang kommt!



Dass die hier beschriebenen Salzkonzentrationen/-bäder eine dauerhaft abtötende Wirkung auf Bakterien und Pilze haben ist nicht sicher; die Summe der beschriebenen Effekte hilft den Süßwasserfischen lediglich mit diesen in der Regel (und auch in der Praxis) erst SEKUNDÄR auftretenden Krankheitserregern besser umzugehen.



Grundsätzlich gilt für Fische das gleiche wie für alle anderen Lebewesen auch:
Zeit ist nicht nur kostbar sondern meist Lebensrettend;
keine Wirkung ohne Nebenwirkungen;
Therapieversuche sind allzuoft verlorene Zeit und Schwächung des/der Patienten durch unnötige Nebenwirkungen;
daher ohne vorhergegangene Diagnose keine gezielte Therapie.

Ergänzung zum Thema Ausnüchtern:

Die physiologischen Hintergrungründe sind folgende:

Die KIEMEN der Fische sind DAS zentrale Stoffwechselorgan, sie haben mehr Funktionen zu erfüllen als nur die Lunge der Säugetiere. Eigentlich erfüllen sie die Lungen- und Nierenfunktion der Säugetiere in einem. Gleichzeitig sind sie den Schwankungen der Umwelt (dem aquatischen Lebensraum) viel stärker ausgesetzt als Lunge und Niere der Säugetiere (die ja gut im Körper verpackt sind).

Überlebensnotwendige Funktionen der Fischkiemen für den Fisch sind:

1. Gasaustausch: O²/CO²
2. Ausscheidung von Ammoniak, NH3 (=Salmiak, einem stechend riechenden, stark ätzendem und gewebeschädigendem Gas, das im Wasser in Abhängigkeit vom pH-Wert und der Wassertemperatur zum fischungiftigen Ammoniun NH4 wird), und das Eiweißabbauprodukt Nr.1 der Fische darstellt. Ca. 95% der Stickstoff (N-) hältigen Substanz (also dem Eiweiß) wird als Ammoniak über die Kiemen ausgeschieden, nur 5-10% in Form von Harnstoff (ungiftig) über die Nieren und den Urin (im Gegensatz zum Säuger, der N-hältige Substanz zum Harnstoff abbaut und zu 100% über Nieren/Urin ausscheidet).
3. die Kiemen regulieren die Osmoregulation des Fisches; mit Hilfe der Chloridzellen im Kiemengewebe werden die lebensnotwendigen Salze aufgenommen, damit der Süßwasserfisch aufgrund der hohen Wasserausscheidung und des damit verbundenen relativ hohen Salzverlustes nicht zu "verwässern " droht.

Da die Kiemen der Fisch also 3 grundlegende/überlebensnotwendige Körperfunktionen ausführen, ist es für den Fisch 3-fach problematisch, wenn die Kiemen in ihrer Funktion [durch Verschleimung, Schwellung, Verschmelzung und im schlimmsten Fall Nekrose (=Zelltod)] in ihrer Funktion beeinträchtigt sind.

Da die Kiemen der Fische eigentlich DIE überlebenswichtigsten Organe der Fische, welche die meisten Funktionen erfüllen und doch am wenigsten geschützt sind, darstellen, gilt es natürlich, sie vor Stresssituationen zu schützen.
Eine durchschnittliche Futterration wird von ca. 40% oder mehr Eiweiß gestellt, dass vom Fisch zu Ammoniak NH3 abgebaut wird. Da die Abgabe des Zellgiftes Ammoniak eine große Belastung für die Fischkiemen darstellt, ist es eine einfache Methode die KALTBLÜTIGEN Fische zu entlasten, indem sie nicht gefüttert werden.

Die KALTBLÜTIGKEIT der Fische ist das zweite Stichwort. Da sie nicht permanent Energie benötigen um eine innere Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, stellt es für einen gesunden Fisch kein Problem dar, mal einige Tage gar nix oder für ein paar Wochen eine reduzierte Ration zu fressen.
Es gilt daher vor Stresssituationen die Kiemen der Fische so gut als möglich zu entlasten/schonen, indem die Fütterung bei Warmwasserfischen für 1-2 Tage und bei Kaltwasserornamentalen wenigstens für 2-3 Tage (aufgrund des geringeren Stoffwechsels wird länger "nachgestoffwechselt") ausgesetzt wird. Auch nach einer Stresssituation sollten Fische nicht sofort mit der vollen Ration gefüttert werden, sondern "angefüttert" werden.

Nüchterne Fische verbrauchen durch geringere Stoffwechselaktivität weniger Sauerstoff als frisch gefütterte. Gleichzeitig scheiden sie weniger Laststoffe (Ammoniak) aus. Im Endeffekt sind sie daher besser "Stressbelastbar".

(Hallo Thomas und Udo das kommt auch noch zu den 40 Futterseiten What a Face )

Ist es nicht schwierig, bei einer unterstützenden Behandlung im Falle von Ektoparasiten (einzelligen oder mehrzelligen Hauttrübern), die sich rasant vermehren können und innerhalb dieser 2-3 Tage bereits massiv (mit möglicherweise tödlichen Folgen) auftreten, diese Fastenzeit überhaupt einzuhalten?
Wer so lange zuwartet, dass er seine Fische vor einem Salzbad nicht wenigstens 1-2-3 Tage ausnüchtern lassen kann, hat schon viel zu lange gewartet. Der muss auch schon mit Verlusten durchs Salzbad alleine rechnen. Ein Parasitenbefall baut sich NIEMALS innerhalb weniger Tage auf, da gehören schon Wochen dazu, bis sich ein Befallsgrad von vereinzelt über geringgradig, mittelgradig und hochgradig bis hin zu massenhaft ausbildet; dazu gehört schon ein bestimmter Zeitraum, dass geht nicht innerhalb von wenigen Tagen.
Deshalb sind Früherkennung und Quarantäne so wichtig!!!
Viele Bestände tragen Parasiten latent, solange das Gleichgewicht zwischen dem Wirt, dem Parasiten und der UMWELT ausgewogen ist. Sobald der/die AquarianerIn den ersten Fehler macht, kommt das Gleichgewicht zugunsten der Parasiten ins kippen (Umwelt nicht optimal). Dann entsteht der Eindruck einer Erkrankung, die binnen weniger Tage in Erscheinung tritt. In Wahrheit war sie schon immer latent gegeben und "nur" durch das Immunsystem der Fische in Schach gehalten. In dem Moment, wo das Immunsystem durch zu großen Umweltstress überlastet wird, erhalten die Parasiten/Bakterien eine Chance stärker als das Immunsystem des Wirtes zu werden.....

Also rechtzeitig reagieren.
Wenn Überlegungen wie "kann ich diese/n Fisch/e überhaupt noch nüchtern werden lassen?" eine Rolle zu spielen beginnen, ist von einer "unterstützenden Behandlung" schon längst keine Rede mehr, da geht es dann "nur" noch um Leben und Tod!
Gezielte Haut- und Kiemenabstriche sind ein ideales Mittel um den Befallsgrad mit einem Parasiten objektiv festzustellen. Welcher Parasit da der Übeltäter ist, ist bei dieser Methode fast ein "Nebenbefund" (jedenfalls nicht mehr die zentrale Frage; für die gezielte Therapie natürlich schon....)....


Warum Jodfreies Salz?
Nachdem weder Jod noch Blausäureverbindungen in den Zuflüssen des Amazonas oder den Weichwassergebieten Asiens (mal von Brackwasserbereichen in Mündungsgebieten abgesehen) in diesen Konzentrationen natürlich eingetragen werden dürften, oder im Wasser nachweisbar sind, grenzt die nicht hinterfragte Verwendung von einem oder beiden der angesprochenen Inhaltsstoffe an ein aquaristisches Experiment mit offenem Ausgang, wobei die augenfällige Unschädlichkeit nicht beweist, dass es nicht doch zu Folgeschäden beim Süsswasserfisch (auch im Hinblick auf folgende Nachzucht-Generationen) oder der microbiologischen Aquarienflora/fauna kommen könnte.

Man könnte geneigt sein eine derartige Vorgangsweise durchaus vorsichtig als "Versuch" zu bezeichnen, der beim Fisch durch Reizung der empfindlichen Schleimhäute (Blausäureverbindung!) möglicherweise sogar Schmerzen hervorruft. Mag schon sein, dass das weit hergeholt ist; aber solange das Gegenteil nicht erwiesen ist sollte man normales jodiertes Speisesalz nicht verwenden, nur weil es billiger ist, mittel- oder kurzfristig keine negative Summenwirkung der enthaltenen Hilfsstoffe auftritt und die Fische nicht dagegen protestieren können.

Viel Spaß damit Elisabeth

Die Originalbeiträge stammen aus:
http://www.zierfischforum.at/im-gespraech-dr-oliver-hochwartner-veterinaer-t4120.html
von
Dr.Vet. Oliver Hochwartner1230 Wien, Schwarzenhaidestrasse 41
und wurden zur Veröffentlichung im Forum von mir adaptiert


Zuletzt von am Di 4 Dez 2007 - 13:24 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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ursula
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BeitragThema: Re: Salz als Medikament   Di 4 Dez 2007 - 0:01

Hallo Elisabeth,
Sehr interessant - danke für die Mühe mit dem Zusammenfassen des Original-Threads aus dem Ziffo!
LG Ursula

_________________

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Elisabeth

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BeitragThema: Re: Salz als Medikament   Di 4 Dez 2007 - 2:05

Ergänzung zur Salzkonzentration:

100%ige Kochsalzlösung 1000g 1l Wasser
1/2/3% 10/20/30g 1l
0,2-0,5% 2-5g 1l
0,05% 0,5g 1l

Diese Werte stimmen sicher. Habe bei der Veterinärklinik in Wien nachgefragt!

LG Eli
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